Die Entstehung des Patronatstages


von Achim Tilmes

Unter dem Vorsitz von Josef Königshofen (bis 1979) fand immer am Sonntag vor dem Neusser Schützenfest abwechselnd in Hl. Dreikönige und St. Marien ein Hochamt für die Lebenden und Verstorbenen des Neusser Grenadierkorps statt.
Münster- und Dreikönigenchor - zugleich vertreten in Grenadierzügen - übernahmen die gesangliche Gestaltung. Achim Tilmes hatte inzwischen den Vorsitz übernommen und auf der Jahreshauptversammlung 1990 die unbefriedigende Teilnahme an diesem Gedenkgottesdienst beklagt.
Er zog einen Vergleich zu den Patronatstagen einiger Korps, wo deren Mitglieder fast geschlossen auch zum Gottesdienst antreten. Versammlungsteilnehmer H.W. Maassen, selbst auch Mitglied der Scheibenschützen Gesellschaft (Jakobus Bruderschaft) griff das auf und regte eine Diskussion über einen Patronatstag des NGK an.
 
Major Dr. Heyers war schnell ein großer Verfechter dieser Idee, knüpfte an die quirinisch-marianische Tradition der Grenadiere an und realisierte mit dem amtierenden Vorstand 1992 das erste Patronatsfest unter der Schirmherrschaft Mariens. Der jährliche Termin sollte um Mariä Heimsuchung 2. Juli liegen.
Neben dem christlichen Gedenktag und der Besinnung auf die Heimgegangenen soll auch ein Denkanstoß durch eine Festansprache beim anschließenden musikalischen Frühschoppen erfolgen. Hierfür konnten im Laufe der Jahre namhafte lokale und überregionale Redner/innen mit interessanten Themen gewonnen werden.


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